Web Design Trends 2017 – Vol.1 Hidden Navigation

Zusammengefasst von Hendrik Wiesner | Part of „Web Design Trends 2017“

Wenn Sie heutzutage eine App oder Website aufrufen, treffen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die sogenannte „Hidden Navigation“, also ein auf den ersten Blick verstecktes Menü. Mit nur einem Klick erscheint es vollflächig als Pop Out- oder von der Seite als Slide-Menü. Mittlerweile hat es sich als beliebtes und am häufigsten genutztes Stilmittel im Webdesign durchgesetzt. So beliebt, dass selbst auf Desktop-PCs der Trend in Richtung „verstecktes Vollbild-Menü“ geht.

Pop-Out auf mobilen Geräten

Was als Lösung für ein Design-Problem bei mobilen Geräten seinen Anfang nahm hat sich mittlerweile zu einem beliebten Werkzeug für Responsive Websites auf allen Endgeräten entwickelt. Die Nutzung eines versteckten Menüs erlaubt es dem Designer, die eigentlichen Inhalte einer Website noch prominenter zu platzieren, schiebt jedoch beim Ausklappen den gesamten Inhaltsbereich aus dem Bildschirm.

Vorreiter wie Facebook oder Spotify (sowie deren Apps) sind der Grund für den ansteigenden Trend hin zur „Hidden Navigation“. Bei beiden erscheint das versteckte Menü von der Seite.

Mehr Platz auf dem Startbildschirm

Die versteckte Navigation dient hauptsächlich dazu auf dem Startbildschirm zusätzlichen Platz zu schaffen. Dieses schlichte Design wurde vor allem durch schlanke und vereinfachte Trends wie Minimalismus, Flat und Material Design berühmt.

„Hidden Menus“ lassen zudem Platz für weitere Navigationselemente, wie beispielsweise die Suchfunktion oder den Warenkorb. Durch sie kann der komplette Bildschirm für Inhalte genutzt werden, anstatt mehrere Menüpunkte auf begrenztem Platz am oberen Bildschirmrand zu quetschen.

Wie man den Besucher auf die versteckte Navigation aufmerksam macht und welche Platzierungen Sinn ergeben, lesen im nächsten Artikel der Serie „Web Design Trends 2017.“